Reflexive (= rückbezügliche) Verben sind Verben, die mit einem Reflexivpronomen wie ‚sich‘ auftreten.
Beispiel: reflexives VerbAnna freutsich.
Die Handlung, die mit reflexiven Verben ausgedrückt wird, bezieht sich in der Regel auf das Subjekt des Satzes zurück. Das Subjekt ist die Person oder Sache, die etwas tut (hier: ‚Anna‘).
Bei reflexiven Verben stimmen das Subjekt und das Reflexivpronomen in Person und Numerus (= Zahl) überein.
Beispiel: Übereinstimmung von Subjekt und ReflexivpronomenIch freue mich.
Die Kopulaverben im Deutschen sind ‚sein‘, ‚werden‘ und ‚bleiben‘.
Sie werden in der Regel zusammen mit einem Substantiv oder einem Adjektiv verwendet und bilden so die Aussage eines Satzes.
Kopulaverb: Beispiele
Kopulaverb
Beispiel mit Substantiv
Beispiel mit Adjektiv
sein
Max istAnwalt.
Anna isterfolgreich.
werden
Max wirdAnwalt.
Anna wirderfolgreich.
bleiben
Max bleibtAnwalt.
Anna bleibterfolgreich.
Indem du ein Kopulaverb und ein Substantiv verknüpfst, ordnest du das Subjekt einer Klasse zu (hier: ‚Anwalt‘). Das Subjekt ist die Person oder Sache, über die im Satz etwas ausgesagt wird.
Indem du ein Kopulaverb mit einem Adjektiv kombinierst, schreibst du dem Subjekt eine Eigenschaft zu (hier: ‚erfolgreich‘).
BeachteDer Begriff ‚Kopulaverb‘ kommt vom lateinischen ‚copula‘, was ‚Band‘ oder ‚Verbindung‘ bedeutet.
Die Verben ‚sein‘, ‚werden‘ und ‚bleiben‘ werden Kopulaverben genannt, weil sie das Subjekt beispielsweise mit einem Adjektiv oder einem Substantiv verbinden.
Mit Modalverben kannst du ausdrücken, dass etwas erlaubt, möglich, gewünscht oder notwendig ist.
Dazu verknüpfst du ein Modalverb mit einem Vollverb im Infinitiv (= Grundform). Ein Vollverb ist ein Verb wie ‚lernen‘, das alleine im Satz stehen kann.
‚Ein‘ verwendest du bei neutralen (= sächlichen) Substantiven im Nominativ und Akkusativ Singular sowie bei maskulinen (= männlichen) Substantiven im Nominativ Singular.
‚Einen‘ verwendest du bei maskulinen Substantiven im Akkusativ Singular.
Den Artikel ‚dem‘ verwendest du bei maskulinen (= männlichen) und neutralen (= sächlichen) Substantiven im Dativ Singular.
Den Artikel ‚den‘ verwendest du bei maskulinen Substantiven im Akkusativ Singular und bei Substantiven aller drei Genera (= grammatischer Geschlechter) im Dativ Plural.
‚Virus‘ kann immer mit ‚das‘ und fast immer mit ‚der‘ verwendet werden.
Wann ‚der‘ falsch ist, hängt davon ab, in welcher Bedeutung ‚Virus‘ gebraucht wird. Du unterscheidest zwei Bedeutungen:
Krankheitserreger
schädliches Computerprogramm
Bei der Bedeutung ‚Krankheitserreger‘ unterscheidest du zudem zwischen Fach- und Alltagssprache. Fachsprachlich ist ‚das‘ richtig und ‚der‘ falsch, alltagssprachlich sind beide Artikel richtig:
Fachsprache
Das Virus sei gefährlich, sagte die Ärztin.
Der Virus sei gefährlich, sagte die Ärztin.
Alltagssprache
Das Virus hat mich erwischt.
Der Virus hat mich erwischt.
Bei der Bedeutung ‚schädliches Computerprogramm‘ sind ‚der‘ und ‚das‘ richtig. Der Artikel ‚der‘ ist jedoch gebräuchlicher: