Die Metonymie ist ein Stilmittel, bei dem ein Begriff für einen anderen steht, der mit ihm eng zusammenhängt.
Die beiden Begriffe können auf unterschiedliche Weise zusammenhängen. Zum Beispiel kann der eine Begriff ein Gefäß bezeichnen und der andere den Inhalt.
Metonymie BeispielGefäß für Inhalt: Er trinkt eine Tasse. (statt etwa: den Kaffee, der in der Tasse ist)
Inhalt für Gefäß: Er hält den Kaffee in der Hand. (statt: die Tasse, in der der Kaffee ist)
Je nachdem, wie die Begriffe zusammenhängen, wirkt die Metonymie unterschiedlich. Oft veranschaulicht oder verkürzt sie eine Aussage.
‚Metonymie‘ kommt vom griechischen ‚metonomazein‘, was ‚Namen vertauschen‘ bedeutet.
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Das Hendiadyoin ist ein Stilmittel, bei dem zwei Wörter, die (fast) das Gleiche bedeuten, mit ‚und‘ verbunden werden.
Hendiadyoin BeispieleGrund und Boden
bitten und flehen
nie und nimmer
Manchmal verlieren die verbundenen Wörter ihre eigentliche Bedeutung und drücken zusammen eine Gesamtheit aus:
Karl hat Haus und Hof verzockt.
Hier steht ‚Haus und Hof‘ für ‚gesamtes Vermögen‘.
Mit dem Hendiadyoin wird eine Aussage verstärkt.
‚Hendiadyoin‘ heißt auf Deutsch ‚eins durch zwei‘. Es setzt sich aus drei griechischen Wörtern zusammen: ‚hen‘ (= eins), ‚dia‘ (= durch) und ‚dyoin‘ (= zwei).
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Veröffentlicht am
28. Dezember 2024
von
Franz Strohmeier, M.Sc.
Überarbeitet am
25. November 2025
Die Assonanz ist ein Stilmittel, bei dem die Vokale benachbarter Wörter gleich oder ähnlich klingen.
Beispiele für Assonanzen sind:
Tag und Nacht
mein Verein
echte Nähe
Sätze mit einer Assonanz wirken oft harmonisch und prägen sich gut ein.
Beispiel: Assonanz im Satz„Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen, der Name des Herrn sei gelobt!“
Hiob 1, 21 (übersetzt von Martin Luther)
In Gedichten bedeutet Assonanz, dass Vokale ab der betonten Endsilbe gleich oder ähnlich klingen, Konsonanten aber nicht übereinstimmen. Man spricht hier von einem ‚Halbreim‘.
Beispiel: Assonanz im Gedicht„Kling hinaus, bis an das Haus,
Wo die Blumen sprießen.
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen.“
Heinrich Heine, „Leise zieht durch mein Gemüt“, 1830